Ernst Dry Gin

Gesamtbewertung

4.2/5

Wacholdernote
(4/5)
Florale Noten
(1/5)
Zitrusnoten
(3/5)
Kräuternoten
(2/5)
Fruchtige Noten
(2/5)
Schärfe
(3/5)

29,50 €

Preise inkl. MwSt.


Botanicals

Wacholder, Lavendelblüte, Holunderdolde, Ingwer, Koriander, Hopfenblüte, Orangenblüte, Zitronenschale, Meisterwurz, Angelikasamen, Piment

Details

Herkunft
Typ
HerstellerDanilo Dürler
DestilleriePreussische Spirituosen Manufaktur
Alkoholgehalt47% vol.
Flaschengröße0,5l

Verkostungsbericht zum Ernst Dry Gin

Kurze Vorstellung

Bereits Mitte letzten Jahres entstand in Berlin der Ernst Gin. Namensgeber für den Gin ist Destillateurmeister Ernst Dobislaw, der in den 1950er den Betrieb der Preußischen Spirituosen Manufaktur wieder aufnahm, nachdem diese zum Erliegen gekommen war. In seinen Aufzeichnungen fand sich die Rezeptur eines Gins, welches heute die Grundlage für den Ernst Gin bildet.

Die Idee hinter dem Gin: Konzentration auf das Wesentliche. Klare Wacholdernote sowie florale und würzige Aromen stehen dabei im Vordergrund und ergeben eine klassische Ausrichtung.

Herstellung

Über die Herstellung des Gins wird so gut wie nichts verraten. Da es sich in der Machart um einen Dry Gin handelt, wird der Ethylalkohol zusammen mit den Botanicals mindestens zweifach destilliert. Während bei einem London Dry Gin die Botanicals nur gesammelt zu Beginn der Destillation beigegeben werden dürfen, ist dies bei einem Dry Gin jederzeit möglich.

Die Flasche

Die zylinderförmige Flasche macht im ersten Moment einen sehr schlichten, aber edlen Eindruck. Auf der Vorderseite ist in großen silbernen Buchstaben der Name sowie die Machart des Gins festgehalten. Mehr Informationen findet man hier nicht.

Nosing

Zunächst steigen ein paar fruchtige Aromen aus dem Glas empor, bevor der Wacholder dann den Platz vollständig für sich einnimmt. Eine leichte Schärfe ist zu spüren. Im Hintergrund zeigen sich Ingwer und Koriander.

Tasting

Pur bei Zimmertemperatur: Im ersten Moment ist der Gin süß und bringt Aromen von Zitrusfrüchten auf den Gaumen. Danach wird es etwas schärfer, bevor dann der Wacholder hervorsticht. Der zweite Schluck offenbart dann auch die Holunderdolde. Im Abgang ist der Ingwer dann beteiligt und bleibt zusammen mit der Lavendelblüte und der Holunderdolde noch paar Augenblicke am Gaumen.

Als Gin Tonic: Wir sind der Empfehlung des Herstellers gefolgt und haben den Gin mit klassischen Tonics verkostet. Aufgrund der eher klassischen Ausrichtung des Ernst Gin mit Wacholder und Zitrone sollten diese sehr gut passen. Sowohl das Schweppes Indian Tonic, als auch das Thomas Henry Tonic und das Fever-Tree Tonic harmonieren sehr gut mit dem Gin. Das Sir Tibbers Tonic sowie das Schweppes Dry Tonic sind eher keine gute Wahl, da die Kombination deutlich zu trocken und bitter wird. Das Goldberg Tonic ist ebenfalls okay, wäre aber nicht meine ideale Wahl.

Fazit

Ein guter, klassischer Gin, der sowohl pur als auch im Gin Tonic zu gefallen weiß. Mit einem Preis von knapp 28 Euro für die 0,5l Flasche geht der Gin preislich auf jeden Fall in Ordnung.

Etwas schade finde ich, dass man so wenig über den Gin erfährt. Hier darf der Hersteller ruhig ein wenig mehr Informationen liefern, da gerade die Art und Weise der Herstellung einen Gin für mich besonders macht.

Empfohlene Tonic Water zum Ernst Dry Gin


Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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